Dass man Informationen rund um die Benutzung einer Bibliothek auch spielerisch vermitteln kann, beweist die UB Frankfurt am Main mit ihrem Letterheinz (seit April online). Der kleine Kerl sammelt gegen die Uhr Informationen in den Bücherregalen und muss sich dabei gegen allerlei "Feinde" wie Spinnen, Geister und sogar Bibliotheksstaub behaupten. Manchmal ganz schön knifflig, aber höchst unterhaltsam und ganz nebenbei sehr informativ.
Donnerstag, Juni 14, 2007
Bibliotheksspiel Letterheinz
Dass man Informationen rund um die Benutzung einer Bibliothek auch spielerisch vermitteln kann, beweist die UB Frankfurt am Main mit ihrem Letterheinz (seit April online). Der kleine Kerl sammelt gegen die Uhr Informationen in den Bücherregalen und muss sich dabei gegen allerlei "Feinde" wie Spinnen, Geister und sogar Bibliotheksstaub behaupten. Manchmal ganz schön knifflig, aber höchst unterhaltsam und ganz nebenbei sehr informativ.
Freitag, Juni 08, 2007
Freie Netze. Freies Wissen.
Das Buch "Freie Netze. Freies Wissen." beschäftigt sich mit den verschiedenen Anwendungsbereichen von Freien Netzen und Freiem Wissen.
"In jedem der neun Kapitel kommen in Interviews Menschen wie Lawrence Lessig oder Richard Stallman zu Wort, die mit dem Thema als ExpertInnen, PionierInnen oder unmittelbar Betroffene zu tun hatten oder haben."
Die Schreibweise ist vielleicht an manchen Stellen etwas polemisch, aber die behandelten Gegenstände wie Creative Commons, Urheberrecht, Copy Left oder Open Access werden informativ und verständlich beschrieben. Die Homepage verfügt darüber hinaus über ein Blog, in dem u.a. Ankündigungen zu Veranstaltungen im Bereich Freier Zugang zum Wissen gemacht werden.
via Duftender Doppelpunkt
Donnerstag, Juni 07, 2007
Zu viele Bibliotheken?
So titelt (PDF, S. 3) die Lokalausgabe für Treptow des Berliner Abendblattes und berichtet vom Kampf der Treptower Bürger gegen die Schließung der Bibliothek des "Ratz-Fatz". Diese Bibliothek soll bereits in diesem Jahr geschlossen werden statt 2010, wenn in Köpenick eine neue Mittelpunktsbibliothek öffnet. Dabei wird die Bibliothek rege genutzt:
Eine Lehrerin der Grundschule an der Feuerwache schilderte, dass die Kinder eine Doppelstunde in der Bibliothek verbringen, um ihre Lesefertigkeit zu verbessern und selbstständig neue Bücher zu erkunden.
Im Moment existieren im Bezirk Treptow-Köpenick noch 13 Bibliotheken und eine Fahrbibliothek, von denen laut Bezirksstadtrat Simdorn zur Umsetzung der Einsparungen 4 zu schließen wären. Hintergrund ist die vor kurzem bekanntgewordene Feststellung des Landesrechnungshofs, dass Berlin im Bereich der Bibliotheken sparen könne. Das Beispiel des Bezirks Treptow-Köpenick zeigt leider, wie schnell solche unreflektierten und an puren Zahlen orientierten Vorschläge, wie der des Landesrechnungshofs, zur Einsparung aufgegriffen werden und welchen Schaden sie damit anrichten.
Der Ausschuss für Bürgerdienste und Bildung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick hat sich zumindest einstimmig gegen die Schließung der Bibliothek im "Ratz-Fatz" ausgesprochen: "Nun hat die Bezirksverordnetenversammlung das Problem auf dem Tisch."
Dienstag, Juni 05, 2007
Googles Volltextsuche auf Verlagsseiten
Die Ergebnisseiten sind kostenlos und werden von Google gehostet, teilt das Unternehmen mit. Verlage können die Suche nur auf die Titel beschränken, die sie selber innerhalb der Google Buchsuche anbieten. Außerdem könnten Verlage mittels des „Dieses Buch kaufen“-Links, der auf ihre Online-Shops führt, aus nach Büchern stöbernden Internetnutzern Kunden machen.
Die Verlage McGraw-Hill, Cambridge University Press, Transaction Publishers und Seven Stories haben das Feature bereits integriert.
via Börsenblatt Online
Montag, Juni 04, 2007
SPIEGEL-Gespräch – live in der Uni
Im Rahmen dieser vom Spiegel im April gestarteten Gesprächsreihe findet am Mittwoch, 06.06., an der Humboldt Universität zu Berlin um 19:30 Uhr im Audimax ein Gespräch über Rüdiger Safranskis neues Buch „Die Romantik – eine deutsche Affäre“ statt.
Mit seinem neuen Buch „Die Romantik – eine deutsche Affäre“ bringt er Licht in eine der bedeutendsten Epochen der deutschen Geistesgeschichte, die häufig missverstanden wurde. Er entdeckt, dass die genialen und stürmisch-subjektiven Aufbrüche um Fichte, Schlegel, Schelling eine unabgeschlossene Geschichte sind, und eine sehr deutsche dazu. Waren die romantischen Genies die ersten 68er? Darüber spricht SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek mit dem Schriftsteller.
via presse-hu
Samstag, Juni 02, 2007
Wissen und Eigentum
I. Einleitung
JEANETTE HOFMANN / CHRISTIAN KATZENBACH: Einführung
JAMES BOYLE: Eine Politik des geistigen Eigentums: Umweltschutz für das Internet?
II. Geschichte und Theorie
THOMAS DREIER / GEORG NOLTE: Einführung in das Urheberrecht HANNES SIEGRIST: Geschichte des geistigen Eigentums und der Urheberrechte. Kulturelle Handlungsrechte in der Moderne
KLAUS GOLDHAMMER: Wissensgesellschaft und Informationsgüter aus ökonomischer Sicht
III. Technische und rechtliche Strukturen
TILL KREUTZER: Das Spannungsfeld zwischen Wissen und Eigentum im neuen Urheberrecht
CORINNA HEINEKE: Adventure TRIPS – Die Globalisierung geistiger Eigentumsrechte im Nord-Süd-Konflikt
VOLKER GRASSMUCK: Wissenskontrolle durch DRM: von Überfluss zu Mangel
IV. Kunst und Kulturg ter
FRIEDEMAN KAWOHL / MARTIN KRETSCHMER: Von Tondichtern und DJs – Urheberrecht zwischen Melodieneigentum und Musikpraxis
HEIKE ANDERMANN / ANDREAS DEGKWITZ: Zirkulation wissenschaftlicher Information in elektronischen Räumen
V. Märkte und Geschäftsmodelle
JOSCHA WULLWEBER: Marktinteressen und Biopiraterie – Auseinandersetzungen um das „grüne Gold der Gene“
JOHANN CAS UND WALTER PEISSL: Datenhandel – ein Geschäft wie jedes andere?
ROBERT A. GEHRING: FOSS, die Firma und der Markt
VI. Ausblick
FELIX STALDER: Neue Formen der Öffentlichkeit und kulturellen Innovation zwischen Copyleft, Creative Commons und Public Domain
BERND LUTTERBECK: Die Zukunft der Wissensgesellschaft
via Duftender Doppelpunkt